Klimaschutz jetzt – Handeln, bevor es zu spät ist!
Im Vorfeld der Weltklimakonferenz fordern die Naturfreunde bei ihrer Jahreskonferenz am 23. Oktober 2021 mutige und effektive Klimaschutzmaßnahmen anstatt vager Lippenbekenntnisse.
Im Vorfeld der Weltklimakonferenz fordern die Naturfreunde bei ihrer Jahreskonferenz am 23. Oktober 2021 mutige und effektive Klimaschutzmaßnahmen anstatt vager Lippenbekenntnisse.
Wien, 27. September 2021
Am heutigen Welttourismustag erneuert respect_NFI | Naturfreunde Internationale ihre langjährige Forderung nach einer Trendumkehr im Tourismus – hin zu einem verantwortungsvollen Tourismus, bei dem die Menschen und unsere Erde im Mittelpunkt stehen. Dazu braucht es auch ein Gesetz, das die Unternehmen verpflichtet, Verantwortung für die Menschen und die Umwelt entlang ihrer Lieferketten zu übernehmen.
Unter dem Motto „1.000 Bäume für den Senegal“ luden die NaturFreunde Hofheim und die NaturFreunde Hessen gemeinsam mit der NFI am 23. Juni 2021 zu einem Zoom-Gespräch. Mamadou Mbodji, senegalesischer Vizepräsident der NFI und Vorsitzender des Naturfreunde Afrika-Netzwerks, berichtete in einem bewegenden Vortrag über die Auswirkungen des Klimawandels auf den afrikanischen Kontinent.
Ob Mitarbeitende im Tourismus, Gastgeberinnen oder Reisende – Frauen nehmen im Tourismus unterschiedlichste Rollen ein. Obwohl mehr Frauen als Männer im Tourismus tätig sind, sind sie mit zahlreichen Hürden wie Ausbeutung, Diskriminierung und gläsernen Decken konfrontiert. In einer Veranstaltungsreihe von respect_NFI und der Schweizer NGO fairunterwegs im Mai 2021 wurde beleuchtet, warum Frauen-Power für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus so wichtig ist, wie Chancengleichheit geschaffen werden kann und warum die COVID-19-Pandemie insbesondere Frauen (be)trifft.
Die Sehnsucht nach einem Tapetenwechsel ist bei den meisten groß, aber wann und wie die nächste Reise möglich sein wird, ist momentan noch unklar … Da kommt das interaktive Reisepuzzle von respect_NFI gerade richtig, um die Wartezeit zu verkürzen und dabei gleich auch spannende Tipps für die Planung der nächsten Reise zu erhalten.
Die Naturfreunde präsentieren Lösungsansätze zu den drängendsten Themen des 21. Jahrhunderts
Seit 125 Jahren setzen die Naturfreunde mit ihren Aktivitäten Impulse für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft, die allen Menschen Perspektiven für eine gute Zukunft bietet und die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert. Beim internationalen Naturfreunde-Kongress, der am 28. November online abgehalten wurde, präsentierten sie ihre Forderungen und Lösungsansätze zu den drängendsten Themen des 21. Jahrhunderts.
Die Menschen in den ländlichen Regionen Afrikas sind besonders vom Klimawandel betroffen – die Corona Pandemie verschärft die Situation noch zusätzlich. Die Pflanzung von Obstbäumen im Zuge von KlimaFonds-Projekten trägt sowohl zum Klimaschutz als auch zur Bekämpfung der Armut bei.
Mit 30 Euro werden die Pflanzung und Pflege von fünf Obstbäumen sowie die begleitenden bewusstseinsbildenden Maßnahmen ermöglicht – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und ein ebenso wichtiges Zeichen für internationale Solidarität in besonders herausfordernden Zeiten!
Das Corona-Virus hat unser Reiseverhalten dieses Jahr ganz schön im Griff – Ausgangssperren und Reisebeschränkungen machen das Reisen nach wie vor unmöglich. Doch wie geht es weiter und wie wird sich diese Krise auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus auswirken? Werden wir so weiterreisen wie bisher oder schaffen wir die Wende in Richtung Nachhaltigkeit?
Im Rahmen des internationalen Naturfreundetreffens in Janjanbureh (Gambia) im Januar 2020 wurde nicht nur das 125-jährige Jubiläum der Naturfreundebewegung feierlich begangen, sondern es wurden auch zwei erfolgreiche Jahre „Landschaft des Jahres Senegal/Gambia“ gefeiert. Anschließend an die Feierlichkeiten fand eine zweiwöchige Reise zu den wichtigsten Schauplätzen und Partnern der Landschaft des Jahres statt, über die in verschiedenen Medien der NFI regelmäßig berichtet wurde.
Eine Trendwende im Tourismus ist das Gebot der Stunde – so lautet die Forderung der „Transforming Tourism Initiative“ an die UNWTO anlässlich des Welt-Tourismustages am 27. September. Das globale Netzwerk von NGOs, Tourismusfachleuten und WissenschaftlerInnen zeigt konkrete Maßnahmen auf, wie die Tourismuswirtschaft nachhaltiger und gestärkt aus der aktuellen COVID19-Krise hervorgehen kann. Es fordert ein rasches und engagiertes Handeln seitens der UNWTO ein – und die partnerschaftliche Einbindung aller Stakeholder.