Klimaschutz im Tourismus: Flightshaming alleine ist zu wenig!
Anlässlich des Welttourismustages am 27. September fordern die Naturfreunde rasche und effektive Maßnahmen zum Klimaschutz im Tourismus. Flightshaming alleine ist zu wenig!
Anlässlich des Welttourismustages am 27. September fordern die Naturfreunde rasche und effektive Maßnahmen zum Klimaschutz im Tourismus. Flightshaming alleine ist zu wenig!
Die Green 10 - das Netzwerk der zehn größten europäischen Umwelt-NGOs, darunter auch die NFI - sind entschieden gegen die Umsetzung eines "One in, one out"-Prinzips für neue Gesetze, wie es von der gewählten Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geplant wurde. Das Prinzip ist unvereinbar mit den Klima- und Umweltzielen der designierten Kommissionspräsidentin und birgt die Gefahr in sich, den potenziellen Nutzen neuer Initiativen im Rahmen des Europäischen Green Deal zu beeinträchtigen.
Verkehrsstaus, überfüllte Städte und Strände, Warteschlagen vor Sehenswürdigkeiten, verkitschte kulturelle Identität, genervte Einheimische ...? Es geht auch anders!
Neues KlimaFonds-Projekt in Mali: Bau einer Lagerhalle für Agrarprodukte als Maßnahme zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels.
Die französischen Naturfreunde kooperieren seit mehreren Jahren mit der malischen Naturfreundeorganisation 2ADIB-MALI, unter anderem durch die Förderung eines Projekts zum Gemüseanbau in der Dörfergemeinschaft (commune rurale) Finkolo mit etwa 7.000 EinwohnerInnen.
Vor Kurzem startete eine Europäische Bürgerinitiative, die ein Ende der Steuerfreiheit für den Flugzeugtreibstoff in Europa fordert.
Gerald Mader war Präsident der NFI von 1987 bis 1996. In seine Präsidentschaft fiel die Übersiedelung der NFI nach Österreich und der Fall der Berliner Mauer. In der Folge wurden die Naturfreunde Ungarns, Tschechiens, der Slowakei und der ehemaligen DDR Teil unserer Bewegung. Auch die ersten Kontakte zu den Senegalesischen Naturfreunden wurden unter seiner Präsidentschaft geknüpft und mündeten 1996 in die Aufnahme der Naturfreunde Senegal als erster afrikanischer Verband in die NFI.
Ein Kommentar von Manfred Pils, Präsident der Naturfreunde Internationale
In der zweiten Februarhälfte verbrachte Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NFI und Mitglied in der Steuerungsgruppe des Naturfreunde KlimaFonds, eine Woche in Guinea, wo er an der Umsetzung des aktuellen KlimaFonds-Projekts der NFI teilnahm. Ziel des Projekts ist es, die Errichtung energieeffizienter Kochstellen in drei ländlichen Kommunen im Biosphären-Reservat der Nimba Mountains voranzutreiben.
Im Mai 2019 werden die EU-BürgerInnen die Möglichkeit haben, für ein grüneres, gesünderes und gerechteres Europa zu stimmen. Die Green 10 – das Netzwerk der zehn größten europäischen NGOs im Umweltbereich, zu denen auch die NFI gehört – zeigt, dass alle Menschen und unsere Erde von einem Votum für ein grüneres und gesünderes Europa profitieren werden. Ein Europa, das die Menschen und unseren Planeten an die erste Stelle stellt, wird auch die Herausforderungen von Migration, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gut bewältigen können.